„Dreikönigstreffen“ am 6. Januar!

Liebe Uckermärker !
Nachdem klar ist, dass die Felder und Seen um Stabeshöhe herum mit Pestiziden vergiftet sind, nachdem klar ist, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist (wie Axel Vogel richtig geschrieben hat) , nachdem klar ist, wie es die Lebewesen schädigt (z.B. Gutachten Anita Schwaier), nachdem wir bestürzt feststellen mussten, wie die Behörden sich bemühen, alles herunterzuspielen – und: nachdem wir mit Entsetzen sehen, dass die Natur in „guter fachlicher Praxis“ ungerührt weiter mit Pestiziden verseucht wird, laden wir alle davon betroffenen Uckermärker zu einem

„Dreikönigstreffen“ am 6. Januar um 18.00 Uhr in der Gaststätte „Schwarzer Adler“, 
Haßlebenerstraße 32, 17268 Gerswalde. 

In Jakobshagen fanden bereits drei Versammlungen statt mit Vertretern aus den Dörfern Stabeshöhe, Metzelthin, Rosenow, Gerswalde, Flieth, Warthe, Altkünkendorf und Templin, die das nicht hinnehmen wollen. Deswegen wurde verabredet, am 6. Januar ein Treffen zu veranstalten mit dem Zweck, den Widerstand in der Uckermark, deren Pflanzen und Tiere in rapider Geschwindigkeit öden Maismonokulturen zum Opfer fallen, zu vernetzen und gemeinsam zu handeln. Wir wollen Strategien erarbeiten, mit denen erreicht werden kann, dass in der nächsten Wachstumsperiode möglichst viele Sölle und Gewässer der Uckermark von Amts wegen untersucht werden. Daraus folgend müsste das weitere Spritzen von Pestiziden nicht nur bei Stabeshöhe unterbunden werden, damit die kontaminierten Flächen sich erholen können.

Wir bitten alle, die es drängt zu handeln, so zahlreich wie möglich dorthin zu kommen und mitzuwirken an der Bewahrung der Artenvielfalt, unserer Gesundheit und unseres natürlichen Lebensraums. Wir wehren uns dagegen, dass unsere Landschaft unwiederbringlich zerstört wird durch kurzfristiges Profitdenken. Dafür müssen wir kämpfen, und besser nicht jeder einzeln, sondern indem wir unsere Kräfte bündeln.

Einlass ist ab 17 Uhr. Die Saalmiete wird umgelegt (ca. 1-3 € je nach Teilnehmerzahl), es wird eingeheizt, Trinken und Essen kann man bestellen oder sich auch selbst etwas mitbringen: alles ist möglich.

Inzwischen ist die Verseuchung in Stabeshöhe schon in allen Medien, am 9. 12. mit Reinhild Benning vom BUND sogar im Deutschlandradio. Nutzen wir die öffentliche Aufmerksamkeit, um massiv gegen die flächendeckende Verseuchung der Uckermark vorzugehen !

Im Sinne hoffentlich aller grüßen

Sybilla Keitel, Gert Müller
Stabeshöhe
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