Kommentar in der ZEIT: „Die Hähnchen hacken zurück“

Auch wenn es hier vorrangig um den Mais und die damit verbundene meist intensive Landwirtschaft geht,  kann niemand ernsthaft behaupten, daß Eine habe mit dem Anderen nichts zu tun.  Das Eine: intensive Landwirtschaft – das Andere: Massentierhaltung = Mais und Gülle in Hülle und Fülle. Die Folgen: kaputte Natur auf der Einen, ausgebeutete Tierwelt auf der Anderen Seite. Verantwortlich sind die Politiker, die die Gesetze machen. Im Blick dabei steht allzu oft nicht das Wohlergehen des Bürgers, sondern daß der Wirtschaft. Deren Lobbyisten müssen ein unvorstellbar einflussreiches Pfund in der Hinterhand halten. Anders sind die Zustände in Landwirtschaft und eben Massentierhaltung/Fleischproduktion nicht zu erklären.

Frank Drieschner hat zur scheinheiligen Empörungshaltung der Politik gegenüber dem Einsatz von Antibiotika in der Hühnertierhaltung einen lesenswerten Kommentar in der ZEIT verfasst:

Die Zustände in den Ställen sind skandalös – nicht ein paar Keime im Fleisch.

Als Nachtisch eignet sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Öko-Test. Hier gehts um die nicht minder appetitabregende Produktion von Putenfleisch. Der Artikel ist gut recherchiert und belegt ebenso, daß hier die Gesetzgebung Ursache der Mißstände ist. Auch wenn sich manch Betreiber einer solchen Putenfabrik fragen lassen muß, wie man Tiere ohne schlechtes Gewissen ernsthaft so quälen kann, selbst wenn die Gesetze die legale Grundlage dafür bieten. Schließlich hat jeder Mensch die Wahl, wie er sein Geld verdient und auf wessen Kosten. Und das gilt für die Fleischproduktion ebenso wie für die Landwirtschaft.

Der Link zu Ökotest: So leiden die Tiere

Nicht vergessen:  Die Demo am Samstag in Berlin – „Wir haben es satt“. Infos hier.

(Tom)

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