Glyphosat-Studie / Cruiser OSR in Frankreich verboten

Sybilla Keitel hat in einem Telefonat mit der Bundesgeschäftsstelle des BUND erfahren,

„dass nach der Glyphosat-Studie an der Uni Leipzig ( wo Professorin Krüger Rückstände, die weit über den zulässigen Werten für Trinkwasser liegen,  im Urin aller Studenten- Probanden gefunden hat  ) eine Aktion von Holland bis Rumänien laufen soll nach dem Motto: „Europa pinkelt“. Ziel sei der wissenschaftliche Nachweis, dass Glyphosat flächendeckend bereits im Stoffwechsel der Menschen ist – mit chronischen Indispositionen/ Erkrankungen/ Schädigungen des Erbguts als Folge.“

Hier noch die Übernahme einer –

Pressemitteilung von Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) vom 04.07.2012
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Cruiser OSR gehört verboten, Frau Aigner!

Zum Verbot des Beizmittels „Cruiser OSR“ der Firma Syngenta mit dem bienengiftigen Pestizid Thiamethoxam durch den französische Landwirtschaftsminister Stephane Le Foll erklärt Harald Ebner, Mitglied des Bundestags-Agrarausschusses und Fachabgeordneter der Grünen Bundestagsfraktion für den Bereich Pflanzenschutz:

Wir begrüßen das französische Verbot des Rapsbeizmittels, das in akutem Verdacht steht, schon in geringen Dosen zu einer Desorientierung von Bienen und damit zu einer Schädigung von Bienenvölkern zu führen. Ministerin Aigner täte gut daran dem Vorbild ihres französischen Amtskollegen Le Foll zu folgen. Von einem ähnlichen Beizmittelverbot mit dem Wirkstoff Thiometoxam fehlt aber in Deutschland jede Spur.

Während Frankreich im Sinne des Vorsorgeprinzips zum Schutze der Imkerei handelt, bleibt Deutschland untätig. Die Gruppe der Neonicotinoide steht durch eine Reihe aktueller Studien in dringendem Verdacht, Bienenvölker auch durch nicht-tödliche Wirkungen massiv zu schädigen. Mit ihren Antworten auf eine aktuelle Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion zeigt die Bundesregierung leider deutlich, dass sie die Gefahren durch die besonders bienengefährliche Pestizidgruppe der Neonicotinoide nicht wirklich ernst nimmt. Kritische Studien redet sie klein, statt Hinweisen auf Risiken für Bienen und Umwelt nachzugehen.

Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie der angekündigten Initiative Frankreichs für ein europäisches Verbot von Rapsbeizmitteln mit diesem Wirkstoff aufgreift und unterstützt. Zudem muss die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass von den europäischen und nationalen Zulassungsbehörden die aktuellen Forschungsergebnisse gewissenhaft und umfassend in die auf EU Ebene laufende Überprüfung von 5 Neonicotinoid-Wirkstoffen einbezogen werden. Statt im Bundestag wohlfeile Reden über die Bedeutung der Bienen zu halten, muss Schwarz-Gelb endlich handeln!
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Büro Harald Ebner, MdB
Sprecher für Agrogentechnik
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
http://www.harald-ebner.de

Tel. 030 / 227-73028
Fax 030 / 227-76025

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