Was ist los mit dem Mais in Brandenburg?

Vor allem: Schädigt der massive Anbau zur Gewinnung von Biogas mehr als er nützt? Das wollte Dr.Michael Luthardt von der Fraktion DIE LINKE wissen, der dazu eine Anfrage an die Landesregierung gestellt hatte.

“ Die effektivste Energiepflanze mit der höchsten Flächenausbeute an Biogas ist zurzeit Mais. Trotz der Einhaltung der guten fachlichen Praxis beim Anbau von nachwachsenden Rohstoffen sind zunehmend Risiken (z.B. Verengung der Fruchtfolge, erhöhte Erosionsgefahr, Abbau des Humusvorrats, Ausbreitung von Schädlingen) für den Naturhaushalt bekannt. Auch stellt sich die Frage nach dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und den von ihnen ausgehenden Wirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. “

Das komplette Dokument als pdf.

 

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Artikel: „Wider die „gute fachliche Praxis““

Artikel aus den Potsdamer Neueste Nachrichten zur Konferenz “Vielfalt statt Monokulturen – Auswege für Brandenburg aus der Krise der Biomassenutzung”. Zur Internetseite der Zeitung mit diesem Artikel.

 

Mais-Anbau Wider die „gute fachliche Praxis“
von Matthias Matern

Vermaisung in Brandenburg. Derzeit steht Mais auf etwa 190 000 Hektar der vorhandenen Getreideanbaufläche in der Mark. Das sind etwa 35 Prozent. Naturschützer und Brandenburgs Grüne fordern strengere Regeln für den Anbau.

Der Anbau von Energie-Mais hat enorm zugelegt – mit negativen Folgen für die Umwelt, meinen Naturschützer und fordern strengere Regeln

Potsdam – Naturschützer und Brandenburgs Grüne fordern strengere Regeln für den Anbau von Mais zur Energiegewinnung. Durch die zunehmenden Vermaisung der Landschaft würden die Artenvielfalt bedroht und Ackerböden übermäßig strapaziert, kritisiert die Agrarexpertin der Grünen-Fraktion im Landtag, Sabine Niels. Der Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Axel Kruschat, wirft der rot-roten Landesregierung dabei Versäumnisse vor. Mit der Überarbeitung des Landesnaturschutzgesetzes böte sich derzeit die Gelegenheit, wichtige Vorgaben festzuschreiben. „Die Landesregierung kennt die Probleme beim Anbau von Energiemais, ist aber offenbar nicht willig, Konsequenzen zu ziehen“, sagt Kruschat.

Dringend erforderlich ist aus Sicht von Niels und Kruschat eine klare Definition der sogenannten „guten fachlichen Praxis“ im Gesetz. Bislang werde den Landwirten durch diese schwammige Formulierung bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen weitgehend freie Hand gelassen, erläutert Kruschat. Doch gerade beim Anbau von Mais würden häufig Grundsätze der Landwirtschaft wie die Fruchtfolge missachtet. „Es gibt Flächen, auf denen fünf Jahre in Folge nur Mais angebaut wird“, berichtet der BUND-Landeschef. Die Folge seien ausgelaugte Böden und eine hohe Erosionsgefahr. Auch würden häufig enorme Mengen von Totalherbiziden eingesetzt und somit Lebensräume für Insekten und andere Tier- und Pflanzenarten vernichtet. „Diese Gifte gelangen auch ins Grundwasser, wie der Fall in der Uckermark zeigt.“ Wie berichtet hatten Anwohner in Stabeshöhe im vergangenen Jahr Proben eines Tümpels in einem Maisfeld untersuchen lassen. Dabei wurden bei einigen Stoffen eine erhebliche Überschreitung der Grenzwerte festgestellt und sogar verbotene Pflanzengifte gefunden. Deshalb ist Kruschat der Meinung, die Einhaltung der Fruchtfolge oder etwa regelmäßige Kontrollen der Humusschicht auf den Äckern müssten in der Novelle des brandenburgischen Naturschutzgesetzes als „gute fachliche Praxis“ festgeschrieben werden. Zumal davon auszugehen sei, dass die Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen weiter steige, meint Axel Kruschat. Das überarbeitete Naturschutzgesetz wurde im November 2011 vom Kabinett verabschiedet und im Dezember erstmals im Landtag diskutiert. Eine Entscheidung steht noch aus. Die Grünen-Fraktion will bald eigene Vorschläge für strengere Regeln vorlegen.

Zumindest in den vergangenen Jahren hat der Mais-Anbau in Brandenburg deutlich zugenommen. Derzeit steht auf etwa 190 000 Hektar Mais. Das sind etwa 35 Prozent der vorhandenen Getreideanbaufläche. Noch 2011 wurde nur auf 167 000 Hektar Mais angebaut. Im Jahr davor waren es noch acht Prozent weniger. Nach Schätzungen von Experten werden etwa 30 Prozent des Mais energetischen genutzt. Auffällig ist die hohe Konzentration der Plantagen im unmittelbaren Umfeld großer Biogasanlagen. Auch deren Zahl hat deutlich zugenommen: 2005 waren es 34, heute gibt es landesweit etwa 280. Angaben des Fachverband Biogas Berlin-Brandenburg wird nur rund ein Drittel von den Landwirten selbst betrieben. Der größte Teil ist in der Hand von Fondsgesellschaften. Allein 51 landwirtschaftsfremde Investoren seien landesweit aktiv.

Für die Landesregierung ist die Biomassenutzung ein wichtiger Baustein ihrer Energiestrategie. Elf Prozent der Energie sollen bis 2030 aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Günter Hälsig, Abteilungsleiter im Umweltministerium, aber teilt die fachliche Meinung von Naturschützer Kruschat in vielen Punkten. „Es gibt eine Vermaisung der Landschaft vor allem nahe großer Biogasanlagen und der Anbau von Mais in Monokulturen beeinflusst die Artenvielfalt negativ“, sagt auch Hälsig. Ob jedoch eine klare Definition der „guten fachlichen Praxis“ hilft, bezweifelt er. Dies sei zwar möglich, hänge aber vom politischen Willen ab. Die Frage nach den dann erforderlichen Kontrollen und möglichen Sanktionen seien damit jedoch noch nicht geklärt.

 

Artikel: „Die sickernde Gefahr“

Artikel im General-Anzeiger für Ostfriesland und Emsland:

„Mehr Biogas-Anlagen, mehr Maisanbauflächen, die teils sehr stark gedüngt werden: Dadurch kann mehr Nitrat ins Grundwasser gelangen. Die Menge ist aktuell noch nicht kritisch, kann langfristig aber zum Problem werden.“

Hier als pdf.

Konferenz „Vielfalt statt Monokulturen – Auswege für Brandenburg aus der Krise der Biomassenutzung“

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Artikel: „In der Maiswüste“

„Die wachsenden Energieplantagen belasten Umwelt und Wasser.“

Zum Artikel in der ZEIT.

Der Artikel als pdf zum Download.

 

Artikel „Schleichende Vergiftung“

„Düngemittel und Gülle verseuchen langsam unser Trinkwasser. Der Boom der Biogasanlagen verschlimmert das Problem.“

Zum Artikel in der ZEIT.

Hier als pdf-Datei.

Artikel: „Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener“ – Update

Landwirt Fürstenau aus Jakobshagen reagierte folgendermaßen auf diese Meldung:

„…gut das wir das Zeug nicht in der Landwirtschaft einsetzen. Ist nach meiner Meinung kein Mittel damit zugelassen.“

Das machte mich neugierig, denn im Artikel wird behauptet, es sei in Deutschland erhältlich. Eine Schnellrecherche ergab: Laut Wikipedia wird es als PESTANAL vermarktet. Suchmaschinen spucken aber vorwiegend nicht-deutsche Seiten dazu aus.

Fürstenau in einer nachfolgenden Mail: „so wie ich das gesehen habe gibt es Mittel im Obstbau und im baumarkt für den Hobbygärtner! Wie gesagt, in der Landwirtschaft kenne ich keine Mittel.“

Ich habe an den Spiegel Autor geschrieben, mit der Bitte, die Aussage „in Deutschland erhältlich“ zu belegen. Die Antwort steht noch aus.

Bitte  auch den Kommentar beachten (siehe unterhalb des Artikels). (Tom)

Quelle: Spiegel Online

01. Mai 2012, 16:04 Uhr

Agrargift

Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener

Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten – und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.

Ein auch in Deutschland gängiges Schädlingsbekämpfungsmittel verursacht bleibende Schäden am Gehirn von Kindern im Mutterleib. Selbst bisher als ungiftig geltende Mengen des Insektizids Chlorpyrifos greifen in die Entwicklung der Ungeborenen ein. Sie lassen wichtige Bereiche der Großhirnrinde schrumpfen und führen später zu spürbaren Einbußen in den geistigen Leistungen der Kinder, wie US-Forscher im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ berichten.

Bereits zuvor hatten Studien Hinweise darauf gefunden, dass eine Belastung mit Pestiziden aus der Gruppe der Organophosphate die geistige Entwicklung von Kindern hemmen könnte. Welche spezifischen Veränderungen der Hirnstrukturen diese Mittel verursachen, habe man aber erst jetzt nachgewiesen, erklären die Forscher. In ihrer Studie hatten die Wissenschaftler 40 New Yorker Kinder über sechs bis elf Jahre hinweg untersucht, die im Mutterleib verschieden stark mit dem Insektizid Chlorpyrifos belastet waren. Die Zahl der untersuchten Kinder sei zwar klein, geben die Forscher zu. Dies liege jedoch daran, dass sie alle Teilnehmer ausgeschlossen hätten, die im Mutterleib stärker mit zwei anderen bekannten Schadstoffen belastet waren.

„Unsere Ergebnisse sind besorgniserregend“, schreiben Virginia Rauh von der Columbia University in New York und ihre Kollegen. Denn das Insektizid Chlorpyrifos werde in der Landwirtschaft weltweit noch immer häufig eingesetzt. In Deutschland wird Chlorpyrifos vor allem im Obst- und Weinbau verwendet, ist aber auch in frei erhältlichen Mitteln zur Bekämpfung von Schädlingen in Haus und Garten enthalten. „So einen Befund muss man daher schon ernst nehmen“, kommentierte Hans Drexler, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin der Universität Erlangen. Die Ergebnisse seien biologisch plausibel.

Viele schwangere Frauen und kleine Kinder in ländlichen Gebieten seien hohen Dosen dieses Mittels ausgesetzt, warnen Rauh und ihre Kollegen. Wahrscheinlich sei die Belastung bei ihnen sogar noch weit höher als bei den in dieser Studie untersuchten Stadtkindern. Über Pestizidreste auf landwirtschaftlichen Produkten gelange das schädliche Mittel aber auch in die Nahrung der breiten Bevölkerung. Die Ergebnisse hätten daher große Bedeutung für die öffentliche Gesundheit.

Die bisher geltenden Grenzwerte, die nur auf der direkten Giftwirkung des Chlorpyrifos basieren, sind nach Ansicht der Wissenschaftler nicht ausreichend, um Kinder vor diesen Langzeitfolgen des Insektizids zu schützen.

Signifikante Anomalien in wichtigen Gehirnbereichen

„Wir haben bei den stärker belasteten Kindern signifikante Anomalien in der Hirnoberfläche gefunden“, berichten die Wissenschaftler. Besonders betroffen seien Gehirnregionen, die für Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulskontrolle und soziale Beziehungen zuständig seien. Die Hirnrinde dieser Gebiete sei geschrumpft, die darunter liegende weiße Substanz dagegen erweitert.

Zusätzlich veränderte das Insektizid auch geschlechtstypische Merkmale des Gehirns bei den Kindern, wie Rauh und ihre Kollegen berichten. Normalerweise sind bestimmte Bereiche im männlichen Gehirn stärker ausgeprägt, andere dagegen kleiner als beim weiblichen. „Diese Geschlechtsunterschiede waren bei den stärker belasteten Kindern genau umgekehrt ausgebildet“, so die Forscher. Das stimme mit Tierstudien überein, in denen das Chlorpyrifos bei Nagern die normalen Geschlechtsdifferenzen im Verhalten, Lernen und Gedächtnis aufhob.

Für ihre Studie hatten die Forscher die Entwicklung von 40 Kindern von vor der Geburt bis zum sechsten, teilweise bis zum elften Lebensjahr verfolgt. 20 von ihnen waren im Mutterleib mit mehr als 4,39 Pikogramm Chlorpyrifos pro Gramm Blutserum belastet, die anderen 20 Kinder mit deutlich geringeren Mengen.

Die Blutwerte bei den untersuchten Kindern seien damit eher noch unterdurchschnittlich, betonen die Wissenschaftler. Proben aus einer Blutbank in Cincinnati aus der gleichen Zeit hätten durchschnittliche Belastungen von 9,9 Pikogramm pro Gramm Serum ergeben. Das sei rund doppelt so viel wie bei den meisten Kindern aus der Studie. Alle Kinder wurden im Laufe der Studie regelmäßig Standardtests ihrer geistigen Leistungen unterzogen. Außerdem analysierten die Forscher ihre Gehirnstruktur mit Hilfe der Magnetresonanztomografie.

mbe/dapd

Neonicotinoid-Pestizide: Jetzt stoppen!

Hier eine Info im Original-Wortlaut von avaaz.org:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Pestizide töten Bienen und bedrohen unsere Nahrungskette. In 24 Stunden könnten Aktionäre des größten chemischen Produzenten Bayer für ein Ende der tödlichen Gifte stimmen. Öffentlicher Druck hat diese Debatte bei der Jahreshauptversammlung erzwungen; stellen wir nun sicher, dass sie für die Rettung der Bienen und ein Ende der Pestizide stimmen. Unterzeichnen Sie die Notfall-Petition jetzt:

Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr. Doch wenn Bayer den Verkauf einer bestimmten Gruppe von Pestiziden stoppt könnten wir die Bienen vor der Ausrottung bewahren.

Vier Länder Europas haben bereits begonnen, diese Gifte zu verbieten, und einige Bienenvölker erholen sich langsam. Doch Bayer, der größte Produzent von Neonicotinoiden, setzt sich stark dafür ein, sie auf dem Markt zu lassen. Nun hat weltweiter Druck von Avaaz und anderen Bayer gezwungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen — und in 24 Stunden stimmen Bayer-Aktionäre über einen Antrag ab, der den giftigen Chemikalien ein Ende setzen könnte. Handeln wir jetzt und bringen wir die Aktionäre dazu, den Bienenmord aufzuhalten.

Der Druck zeigt Wirkung und dies ist die beste Gelegenheit, die Bienen zu retten. Unterzeichnen Sie die dringende Petition und erzählen Sie Freunden und Bekannten davon — gemeinsam erreichen wir eine halbe Million Unterzeichner. Unsere Petition wird morgen direkt an die Aktionäre in Köln überreicht!

http://www.avaaz.org/de/bayer_save_the_bees/?vl

Bienen machen nicht nur Honig, sie sind entscheidend für das Fortbestehen von Leben auf der Erde und bestäuben 90% der Pflanzen, die wir anbauen — mit einem geschätzten Wert von 40 Milliarden Dollar, mehr als ein Drittel des Nahrungsangebots in vielen Ländern. Ohne dringendes Handeln zur Rettung der Bienen könnten viele unserer beliebtesten Früchte, Gemüse und Nüsse von den Regalen der Geschäfte verschwinden.

In den vergangenen Jahren sind Bienenvölker weltweit in erschreckendem Ausmaß geschrumpft — einige Bienenarten sind bereits ausgestorben und in den USA sind einige Arten bei nur noch 4% ihrer vorherigen Anzahl. Wissenschaftler suchen nach Erklärungen. Einige Studien kommen zu dem Schluss, dass eine Kombination verschiedener Faktoren wie Krankheiten, der Verlust des natürlichen Habitats und giftiger Chemikalien für das Bienensterben verantwortlich sind. Doch immer häufiger finden unabhängige Untersuchungen Belege dafür, dass die Hautschuld bei den Neonicotinoid-Pestiziden liegt. Frankreich, Italien, Slowenien und sogar Deutschland, Standort des Hauptproduzenten Bayer, haben eine Art der Bienenkiller verboten, doch Bayer exportiert seine Gifte munter weiter in die ganze Welt.

Die neuen Studien haben das Ausmaß des Problems bestätigt und eine hitzige Debatte ist nun neu entfacht. Wenn wir die Bayer-Aktionäre zum Handeln bringen, könnten wir Bayers Einfluss auf politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler ein für allemal ein Ende setzen. Die wahren Experten auf diesem Gebiet — Imker und Landwirte — wollen, dass die tödlichen Pestizide verboten werden bis eindeutig festgestellt ist, dass sie unschädlich sind. Unterstützen wir sie jetzt: Unterzeichnen Sie die dringende Petition an die Bayer-Aktionäre jetzt und leiten Sie diese Email weiter.

http://www.avaaz.org/de/bayer_save_the_bees/?vl

Wir können unsere empfindliche Nahrungskette nicht in den Händen von wissenschaftlichen Studien, die von Chemiekonzernen und Behörden, die ihnen verpflichtet sind, lassen. Ein Verbot dieser Pestizide macht die Welt sicherer, sowohl für uns als auch für Tier- und Pflanzenarten, die uns wichtig sind.

Voller Hoffnung,

Alice, Antonia, Mia, Luis, Ricken, Stephanie, Pascal, Iain, Ari und das gesamte Avaaz-Team

WEITERE INFORMATIONEN

Empfindliche Pollensammler: Schon geringe Mengen von Insektiziden können Bienen töten (Deutschlandfunk)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1738694/

Pestizid Clothianidin darf wieder angewendet werden: Bienensterben im Maisfeld (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizid-clothianidin-darf-wieder-angewendet-werden-bienensterben-im-maisfeld-1.1328579

Studies fault Bayer in bee die-off (Christian Science Monitor, auf Englisch)
http://www.csmonitor.com/Science/2012/0406/Studies-fault-Bayer-in-bee-die-off

2 Studies Point to Common Pesticide as a Culprit in Declining Bee Colonies (New York Times, auf Englisch)
http://www.nytimes.com/2012/03/30/science/neocotinoid-pesticides-play-a-role-in-bees-decline-2-studies-find.html?_r=1

Leaked document shows EPA allowed bee-toxic pesticide despite own scientists’ red flags (Grist, auf Englisch)
http://grist.org/politics/food-2010-12-10-leaked-documents-show-epa-allowed-bee-toxic-pesticide/

Bayer’s Annual Stockholder’s Meeting (ASM website, auf Englisch)
http://www.asm2012.bayer.com/en/counter-motions.aspx